Vorarlberger Tierschutzpreis 2018


Vorarlberger Tierschutzpreis 2018 ging an den Kleintierzuchtverein Bludenz

 

Tierwohl / Auszeichnung für den Rassekleintierzuchtverein Bludenz für vorbildhafte Tierhaltung

 

In Kooperation der Vorarlberger Nachrichten mit dem Land Vorarlberg wurde im Jahr 2012 von Verena Daum, Pius Fink und Erich Schwärzler der Vorarlberger Tierschutzpreis ins Leben gerufen, der heuer zum sechsten Mal vergeben wurde.

Landesrat Christian Gantner unterstrich bei der Übergabe der Preise die Bedeutung einer „auf Respekt und Achtung basierenden Mensch-Tier-Beziehung“. Diese Verantwortung wird in Vorarlberg von vielen engagierten Menschen täglich gelebt. Die diesjährigen Tierschutzpreisträger machen den vielfältigen Einsatz um gehobenes Tierwohl und verbesserten Tierschutz eindrucksvoll sichtbar.

Mit der Initiative werden zum einen Wege in der landwirtschaftlichen Tierhaltung hin zu gehobenem Tierwohl und einer gesellschaftlichen akzeptierten Nutztierhaltung aufgezeigt. Zum anderen soll der vorbildliche ehrenamtliche Umgang mit Tieren öffentlich bewusst gemacht werden, erläutert der Landesrat.

Der Preis wurde in den beiden Kategorien „ehrenamtliches Engagement für das Tierwohl“ sowie „beruflicher Umgang mit Tieren“ vergeben. Für das ehrenamtliche Engagement wurde heuer  der Rassekleintierzuchtverein V11 Bludenz ausgezeichnet. Obfrau Andrea Gössinger nahm in Anwesenheit des Landesverbandspräsidenten Reinhard Seeber mit Gattin, vieler Vereinskollegeninnen und Vereinskollegen den Preis von Tierschutzombudsfrau Marlene Kirchner, Tierschutzspreis-Initiatorin Verena Daum und Landesrat Christian Gantner entgegen.

Bei der monatlichen Versammlung des Vereines konnten wir Bürgermeister Herr Mandy Katzenmayer und Stadtrat für Kultur und Vereinswesen Christoph Thoma begrüßen. Beide lobten die Vereinsarbeit des gesamten Vorstandes und überreichten der Obfrau Andrea Gössinger eine Anerkennung für die Arbeit, die über das ganze Jahr geleistet wird. Der Bürgermeister bedankte sich für die Öffentlichkeitsarbeiten in der Stadt, die Christoph Thoma bestätigte.

Bei der Gründung des Vereins im Jahr 1976 wurde folgendes Leitbild definiert.

Die Zielsetzung der Züchter ist die Rassevielfalt der Kleintiere zu erhalten, aber auch die angeforderten Rassemerkmale zu verbessern und die Zuchtstämme zu festigen. Weiters soll der Öffentlichkeit der artgerechte Umgang  mit dem Geschöpf Tier sowie deren artgerechte Haltung nahe gebracht werden. Ein großes Anliegen ist die Jugendarbeit im Verein und die Förderung.

Unser Projekt für den Tierschutzpreis bestand aus mehreren Themen.

Ø  Das Präsentieren der Tiere bei Ausstellungen, Freilandschauen , Ostermarkt und Herbstmärkte

Ø  Einladen von Kindergärten und Schulen zu den Zuchtanlagen

Ø  Informationen von unseren Zuchtwarten in Schulen (Vorträge, Tierbesprechungen)

Ø  Vom Ei zum Küken – ein Projekt von Alfred Rützler

Zu den wichtigsten Aufgaben unseres Vereines gehören die Förderung der Kleintierzucht und die Einbindung der Bevölkerung in das Vereinsgeschehen. Wir bieten Informationstage am Karsamstag beim Ostermarkt, bei unserer Freilandschau Ende Mai oder auf verschiedenen Herbstmärkten an. Alle 3 Jahre veranstalten wir eine Oberlandschau, mit dabei sind die Vereine Satteins, Feldkirch und Götzis. Hier werden die Vielfalt der Kleintierzucht gezeigt und Fragen zur artgerechten Haltung, Pflege, Fütterung und Gesundheit von Kaninchen, Hühner, Tauben und Vögel beantwortet. Über dieses Fachwissen können nicht nur die Zuchtwarte Informationen geben, sondern auch unsere aktiven Mitglieder, die sich mit diesen Themen für eine erfolgreiche Zucht täglich auseinandersetzten.

Jedes Jahr besuchen Kinder von Kindergärten und Volksschulen Zuchtanlagen von unseren Vereinsmitgliedern. Letztes Jahr konnten über 100 Kinder den Umgang mit Kleintieren in diesem Zusammenhang lernen.

Martin Wachter und Alfred Rützler besuchen Schulen und Kindergärten für Informationsstunden.

Alfred Rützler  konnte mit der tatkräftigen Mitwirkung der Kinder und deren Betreuerinnen des Susi Weigl Kindergarten ein besonderes Projekt – vom Ei zum Küken - starten. Im Kindergarten wurde ein Brutapparat aufgestellt und über 20 Küken ausgebrütet. Betreut und beraten wurden sie Von Alfred Rützler. Für die Kinder war das Miterleben, wie sich ein kleines Hühnerküken entwickelt, ein besonderes Erlebnis. Ein Dank gebührt besonders den Betreuerinnen des Kindergartens. Dieses Projekt konnte in der Zwischenzeit in der Volksschule wiederholt werden.

Der Erfahrungsaustausch von langjährigen Vereinsmitgliedern ist ein wichtiges Thema bei den Monatsveranstaltungen für unsere Jugend. Wir können mit Stolz sagen, dass wir ein erfolgreicher Verein auf internationaler und regionaler Ebene sind, dies kann nur durch die Zusammenarbeit von allen Züchterinnen und Züchtern, sowie durch einen Vorstand, der sehr gut zusammenarbeitet, zu Stande kommen.

Mit diesem Bericht möchte ich mich allen bedanken, die es möglich gemacht haben, dass der Rassekleintierzuchtverein Bludenz diesen Preis bekommen hat.

Obfrau Andrea Gössinger


Freilandschau Bludenz


Besonderes Lob der Stadt Bludenz

Im Frühling hielt der Bludenzer Kleintierzuchtverein seine alljährliche Freilandschau ab. Zahlreiche Besucher konnte der Verein auf der Ausstellung begrüßen, unter anderen auch Christoph Thoma, Stadtrat für Kultur und Vereinswesen. Er lobte den Bludenzer Verein besonders für sein ehrenamtliches Engagement an Öffentlichkeitsarbeit und bezeichnete V11 als Garant für ein aktives Bludenzer Vereinsleben.

Freude an Kleintieren

Präsentiert wurden auf der Freiland-Ausstellung von den Züchtern eine Vielzahl von verschiedenen Arten der Kaninchen, Geflügel und Tauben.

Der Verein, der besonders für seine Tauben- und Hasenzüchter bekannt ist, hat schon zahlreiche Preise, sowie Europa- und Bundesmeistertitel gewonnen.

„Bei der Sparte Geflügel ist zunehmend zu bemerken, dass die Leute, so wie in früheren Zeiten, Hühner im eigenen Garten halten. Das hat einerseits mit den frischen Eiern, aber andererseits auch mit den Hühnern selbst zu tun. Es gibt viele schöne Arten und die Kinder können so auch erkennen wo die Lebensmittel herkommen“, so der Obmann-Stellvertreter und Preisrichter Alfred Rützler.

Das Respektieren von Lebewesen und die Übernahme von Verantwortung lernen die Kinder im Umgang mit den Kleintieren. Deshalb ist der Verein mit seinen über 50 Mitgliedern bemüht, gerade Jugendliche aber auch Erwachsene für die Kleintierzucht zu gewinnen.

Kleiner Flohmarkt

Außerordentliche Begeisterung erzielte der zum ersten Mal abgehaltene kleine Flohmarkt auf der Ausstellung, welcher von unserer langjährigen Kaninchen-Züchterin und Schriftführerin vom Verein Cornelia Koidl organisiert und betreut wurde.

Angelika Wachter


Freilandschau Satteins


Hühner, Kaninchen und andere Haustiere!

 

Kürzlich luden die Kleintierzüchter in Satteins zur Freiland - Ausstellung.

Als am Sonntag zur alljährlichen Kleintierausstellung nach Satteins geladen worden war, gab es nicht nur für die zahlreichen Besucher viel zu sehen. Auch  so mancher hartgesottene Züchter konnte neue Rassen entdecken und bestaunen.

„Hier und heute sind insgesamt 15 verschiedene Geflügelrassen, exklusive Wassergeflügel vertreten“, informierte Josef Lins, der Obmann des Kleintierzuchtvereins Satteins und Umgebung.

„Weiters sind zwölf verschiedene Kaninchenrassen mit dabei“, ergänzte Lins nicht ohne Stolz über die prächtige Anzahl. Von den verschiedenen Kleintieren war dabei wohl das Seidenhuhn das ausgefallenste. „Das Seidenhuhn ist derzeit sehr beliebt, da die Federn sehr weich sind und die Tiere selbst sehr zahm und zutraulich werden“, informiert uns Züchter Thomas Buttazoni.

Der Kleintierzuchtverein veranstaltet alljährlich eine Freiland - Ausstellung mit Bewirtung. Zusätzlich gibt es eine separate Schau am 27. u. 28. Oktober 2018 in Feldkirch – Nofels, bei der das gesamte Vorarlberger Oberland vertreten ist. Der 92 Jahre alte Satteinser Verein zählt derzeit 35 Mitglieder, wobei alleine im letzten Jahr vier neue Mitglieder verzeichnet wurden. Einer davon ist Julien Scheibenstock: „Ich bin 2017 zum Verein dazu gestoßen“, informiert der junge Mann, und weiter: „Ich züchte daheim in Nofels sogenannte Appenzeller Spitzhauben“.

Apropos: Beim Verein sind neue Mitglieder jederzeit herzlich willkommen!

Josef Lins

Obmann


Freilandschau Wolfurt


Traditionsgemäß hat der Rassekleintierzuchtverein Wolfurt am Pfingstmontag im Vereinshaus seine Freilandschau mit Frühschoppen abgehalten. In 14 Volieren präsentierte der Verein seine Rassekaninchen sowie Rassegeflügel. Auf Grund der unsicheren Wetterprognose wurde ein Teil der Volieren im Vereinshaus sowie im Freien in einem Zelt aufgestellt.

Da es der Wettergott jedoch gut mit uns gemeint hat, ließ der Besucheransturm nicht lange auf sich warten. So wurden auch im Freien Tische aufgestellt, welche von den Besuchern auch rasch vollständig besetzt wurden. Für Unterhaltung sorgte wiederum unser bewährter Alleinunterhalter „Wolfi“. So genossen die vielen Besucher bis in den Nachmittag hinein bei Speis und Trank den wunderbaren Tag.

Auch die vielen interessierten Kleintierfreunde konnten ihren Wissensdurst stillen, denn unsere Zuchtwarte sowie Züchter standen für Fragen über die Haltung von Kaninchen und Geflügel fachmännisch zur Verfügung.

Für unsere kleinen Besucher bestand wiederum die Möglichkeit, direkten Kontakt mit den Kaninchen und Meerschweinchen von Helmut Boss zu pflegen. Auch hier war der Ansturm so groß, dass Helmut zum Wohle der Tiere mehrere Pausen einlegen musste.

Nach so einer erfolgreichen Freilandschau u. Frühschoppen möchte ich mich bei Allen für die Mitarbeit herzlich bedanken. Besonderer Dank gilt unseren Frauen, welche die Gäste noch mit selbstgebackenen Torten und Kuchen verwöhnt haben.

Bernhard Rusch

Obmann


Herbstmesse Cornbirn 2018


Viele Menschen erreichen

wollten wir bei der Herbstmesse in Dornbirn vom 29. 08. – 02. 09. 2018 an einem gemeinsamen Stand mit der Landwirtschaftskammer Vorarlberg, dem Land Vorarlberg, sowie uns dem Landesverband Vorarlberger Kleintierzuchtvereine. Mit ein paar unserer „tierischen” Mitglieder standen täglich zwei Funktionäre für Fragen dem interessierten Publikum zur Verfügung. Ge­rade viele Eltern mit Kindern nutzten diese Möglichkeit um sich über diese Form der Tierhaltung genauer zu infor­mieren.

Mit dem Infostand bei der Herbstmesse in Dornbirn hatten wir eine ideale Möglichkeit, unsere Arbeit aber auch unse­re Anliegen in Sachen Klein­tierzucht und Tierschutz  zu vermitteln. Man sollte sich schon sehr genau überlegen, was man will und ob man die richtigen Voraus­setzungen erfüllt, bevor man für sich oder seine Kinder ein bestimmtes Tier anschafft. Auf der Messe konnten wir in unzähligen Gesprächen viele Menschen erreichen, wichtige Tipps ge­ben und viele Fragen beant­worten.

Es ist uns immer ein besonderes Anliegen möglichst viele Menschen über unser schönes Hobby „Freude an Kleintieren“ zu informieren und sie vielleicht auch für unser Hobby zu begeistern. Jeder der Freude an einem Kleintier hat, ist bei unseren Kleintierzuchtvereinen in Vorarlberg herzlich willkommen und wird natürlich auch bestens beraten und unterstützt.

Als prominenteste Gäste an unserem gemeinsamen Messestand konnten wir den Landeshauptmann von Vorarlberg, Markus Wallner und den Landwirtschaftskammerpräsident von Österreich Josef Mossbrugger  recht herzlich begrüßen.

Besonders bedanken möchten wir uns bei der Landwirtschaftkammer Vorarlberg und dem Land Vorarlberg für die tolle Zusammenarbeit, so macht es wirklich einen Riesenspaß gemeinsam für unser Hobby was zu bewegen.